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XP Deus - Die Standardprogramme ausführlich von mir erklärt

Kini

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XPDeus
XP Deus Standardprogramme erklärt


Wer sich neu einen Deus kauft wird von der Menge der Standardprogramme erschlagen. Von der Menge der Einstellmöglichkeiten aber auch. Er weiß nicht wie er anfangen soll und warum bestimmte Einstellungen in den Standardprogrammen so sind wie sie sind und wie man irgendwas verbessern kann, oder man überhaupt verbessern soll.


Ich versuche hier auf diese Fragen eindeutige Antworten zu geben. Damit jedes Programm vollständig beschrieben ist sind leider viele Wiederholungen in den Erklärungen notwendig, da die Werte oft die gleichen sind. Dennoch bitte genau lesen, es gibt manchmal tatsächlich auch kleine Unterschiede.


Aber auch Fortgeschrittene können vielleicht noch eine Kleinigkeit lernen. Ein Beispiel?
Gerne: Die Eisenlautstärke beträgt beispielsweise 3. Um wieviel liegt dieser Wert niedriger als bei den Buntmetallsignalen? Oder sind Eisensignale bei der Lautstärke 3 gleich laut wie die Buntmetallsignale? Lesen, dann wisst ihr es.

Die Programme PITCH, WET BEACH, DRY BEACH und GOLD FELD entsprechen nicht meinen Suchgebieten oder Gepflogenheiten so dass ich zu diesen Spezialprogrammen nichts sagen kann.

Gruß
Kini



Programm 1 "Basic"

  • Disk: 10 --> kleine Nägel und Kleineisen wird zuverlässig ausgeblendet.
  • Sens: 90 --> guter Startwert, wenn der Deus damit ruhig läuft, kann hochgedreht werden bis 95/96 danach wird’s unruhig.
  • Frequenz: 12 khz --> Lieblingsfrequenz der alten Sucher. Man kommt tief, hat aber noch Kleinteilempfindlichkeit
  • Reaktion: 2 --> geht recht tief, versagt aber bei dicht nebeneinanderliegenden Schrott/Buntmetallteilen. (Maskierungseffekt). Besser auf 2,5 oder 3 gehen, außer man kann wegen einer Schulterverletzung nur gaaanz langsam schwenken oder das Gebiet ist nicht verschrottet.
  • Bodenfilter:2 --> sorgt für ausgesprochene Laufruhe, da es den Eisenvorfilter auf den Wert 2 einschaltet. Sorgt dadurch auch für Grabungsruhe, denn sehr tief geht er damit zumindest auf Münzen nicht mehr. Unbedingt auf -1 schalten. Damit wird der Eisenvorfilter ausgeschaltet. Es kann dann sein, dass man von Sens 95 auf 91 runter muss, aber die Ortungsverluste sind dadurch geringer als mit dem Eisenvorfilter zu laufen.
  • Eisenlautstärke: 0 --> Der Klassiker zum verrücktmachen der Neulinge. Die Eisenlautstärke gibt die Lautstärke der diskriminierten Töne an. Man läuft und bekommt ein Signal. Jetzt wird gegraben und das Signal ist auf einmal weg. Das kann doch nicht sein. Nix mehr da. Was ist passiert? Der Deus hat beim tiefer liegenden Gegenstand den Leitwert nicht richtig ermitteln können und einen Ton für z.B Leitwert 20 oder springende Leitwerte ausgegeben. An der Oberfläche im Aushub ermittelt der Deus jetzt einen Leitwert von z.B.: 6. Da der Disk auf 10 eingestellt ist, wird der Leitwert 6 mit Eisenlautstärke angezeigt. Die ist aber auf 0, also wird das Signal nicht mehr angezeigt.
  • Audioresponse: 4 --> Ein Verstärker für die Signallautstärke. Verstärkt sowohl die guten Signale als auch die Hintergrundsignale (Boden, Störsignale, Verschrottung etc.) Daher maximal auf 5 stellen. Höher wird’s nervig.
  • Notch 00: --> der gute alte Kerbfilter. Hier kann man bestimmte Leitwerte zwischen der Leitwertskala ausblenden. Beispiel: Disk steht auf 10 es werden also alle Leitwerte unter 10 mit dem ersten dunklen Ton (Eisenton) angezeigt. Kerbfilter steht auf 35-40. Es werden also Leitwerte zwischen 35 und 40 komplett ausgeblendet (und nicht mit dem Disktypischen dunklen Ton angezeigt. Alle Werte zwischen 10 und 35 werden weiterhin angezeigt. Man hat also eine „Kerbe“ in die Leitwertskala geschlagen. Nämlich bei 35-40. Deshalb heißt der Notch bei den alten Geräten noch Kerbfilter.
  • Boden: 90 --> manuell eingestellter Bodenabgleich. Hier ruhig auf 86 gehen, bringt ein bisschen mehr Tiefe. In Mitteleuropa kein Problem außer in der Vulkaneifel und bei hoher Bodenmineralisierung.

Programm 2 GM POWER

  • Disk 6.1 --> kleine Nägel werden zuverlässig ausgeblendet
  • Sens 90 --> guter Startwert, wenn der Deus damit ruhig läuft, kann hochgedreht werden bis 95/96 danach wird’s unruhig.
  • Frequenz 18 kHz. --> Die Arbeitsfrequenz des originalen GM Power beträgt 18 kHz. So natürlich logischerweise auch die des gleichnamigen Deus Programms. Mit 18 kHz kann man kleine Artefakte finden, zum Teil auch winzige Schrotkugeln, aber auch Brakteaten. Im Tiefentest schlechter als die niedrigeren Frequenzen. Ein Vorteil der 18 kHz sind auch seine bessere Laufruhe im Bereich elektromagnetischer Störfelder.
  • Eisenlautstärke 3: -->Alle Funde unterhalb des Leitwertes von 6.1 werden mit einem tiefen Ton der Lautstärke 3 angezeigt. Alle Funde oberhalb des Leitwertes 6.1 werden mit höheren Tönen in der Lautstärke 5 angezeigt. Sie sind also um 2 Punkte lauter.
  • Reaktion: 2 --> geht recht tief, versagt aber bei dicht nebeneinanderliegenden Schrott/Buntmetallteilen. (Maskierungseffekt). Besser auf 2,5 oder 3 gehen, außer man kann wegen einer Schulterverletzung nur gaaanz langsam schwenken oder das Gebiet ist nicht verschrottet.
  • Bodenfilter: 2 --> sorgt für ausgesprochene Laufruhe, da es den Eisenvorfilter auf den Wert 2 einschaltet. Sorgt dadurch auch für Grabungsruhe, denn sehr tief geht er damit zumindest auf Münzen nicht mehr. Unbedingt auf -1 schalten. Damit wird der Eisenvorfilter ausgeschaltet. Es kann dann sein, dass man von Sens 95 auf 91 runter muss, aber die Ortungsverluste sind dadurch geringer als mit dem Eisenvorfilter zu laufen.
  • Audioresponse: 4 --> Ein Verstärker für die Signallautstärke. Verstärkt sowohl die guten Signale als auch die Hintergrundsignale (Boden, Störsignale, Verschrottung etc.) Daher maximal auf 5 stellen. Höher wird’s nervig.
  • Notch 00: --> der gute alte Kerbfilter. Hier kann man bestimmte Leitwerte zwischen der Leitwertskala ausblenden. Beispiel: Disk steht auf 10 es werden also alle Leitwerte unter 10 mit dem ersten dunklen Ton (Eisenton) angezeigt. Kerbfilter steht auf 35-40. Es werden also Leitwerte zwischen 35 und 40 komplett ausgeblendet (und nicht mit dem Disktypischen dunklen Ton angezeigt. Alle Werte zwischen 10 und 35 werden weiterhin angezeigt. Man hat also eine „Kerbe“ in die Leitwertskala geschlagen. Nämlich bei 35-40. Deshalb heißt der Notch bei den alten Geräten noch Kerbfilter.
  • Boden: 90 --> manuell eingestellter Bodenabgleich. Hier ruhig auf 86 gehen, bringt ein bisschen mehr Tiefe. In Mitteleuropa kein Problem außer in der Vulkaneifel und bei hoher Bodenmineralisierung.

Programm 3 Deus Fast

  • Disk: 6.1 --> kleine Nägel und Kleineisen wird zuverlässig ausgeblendet.
  • Sens: 90 --> guter Startwert, wenn der Deus damit ruhig läuft, kann hochgedreht werden bis 95/96 danach wird’s unruhig.
  • Frequenz: 18 khz --> hohe Kleinteilempfindlichkeit, bei abnehmender Suchtiefe.
  • Eisenlautstärke 3: -->Alle Funde unterhalb des Leitwertes von 6.1 werden mit einem tiefen Ton der Lautstärke 3 angezeigt. Alle Funde oberhalb des Leitwertes 6.1 werden mit höheren Tönen in der Lautstärke 5 angezeigt. Sie sind also um 2 Punkte lauter.
  • Reaktionszeit: 3 --> Das Signal wird also schneller verarbeitet, deshalb auch der Name Deus Fast. Für mich ist 2,5 oder 3 sowieso der Standard, nur bei Nachsuchen arbeite ich mit einer langsamen Reaktionszeit. Vgl. Ausführungen zum Programm „Basic“
  • Bodenfilter -1 -->Für mich die Standardeinstellung bei allen Programmen mit denen ich suche. Vgl. Ausführungen u.a. zum Programm „Basic“
  • Audioresponse: 4 --> Ein Verstärker für die Signallautstärke. Verstärkt sowohl die guten Signale als auch die Hintergrundsignale (Boden, Störsignale, Verschrottung etc.) Daher maximal auf 5 stellen. Höher wird’s nervig.
  • Notch 00: --> der gute alte Kerbfilter. Hier kann man bestimmte Leitwerte zwischen der Leitwertskala ausblenden. Beispiel: Disk steht auf 6.1 es werden also alle Leitwerte unter 6.1 mit dem ersten dunklen Ton (Eisenton) angezeigt. Kerbfilter steht auf 35-40. Es werden also Leitwerte zwischen 35 und 40 komplett ausgeblendet (und nicht mit dem Disktypischen dunklen Ton angezeigt. Alle Werte zwischen 6.1 und 35 werden weiterhin angezeigt. Man hat also eine „Kerbe“ in die Leitwertskala geschlagen. Nämlich bei 35-40. Deshalb heißt der Notch bei den alten Geräten noch Kerbfilter.
  • Boden: 90 --> manuell eingestellter Bodenabgleich. Hier ruhig auf 86 gehen, bringt ein bisschen mehr Tiefe. In Mitteleuropa kein Problem außer in der Vulkaneifel und bei hoher Bodenmineralisierung.

Programm 5 G-MAXX

  • Disk 6.1 --> kleine Nägel werden zuverlässig ausgeblendet
  • Sens: 90 --> guter Startwert, wenn der Deus damit ruhig läuft, kann hochgedreht werden bis 95/96 danach wird’s unruhig.
  • Frequenz: 8 kHz. --> eine niedrige Suchfrequenz bringt mehr Suchtiefe, geht aber auf Kosten der Kleinteilempfindlichkeit. Diese Frequenz wird zur Suche nach großen Objekten oder Münzen / Orden / Abzeichen mit hohen Leitwerten verwendet. Eine gute Frequenz für den Militariasucher im Waldgebiet.
  • Eisenlautstärke: 0 --> Der Klassiker zum verrücktmachen der Neulinge. Die Eisenlautstärke gibt die Lautstärke der diskriminierten Töne an. Man läuft und bekommt ein Signal. Jetzt wird gegraben und das Signal ist auf einmal weg. Das kann doch nicht sein. Nix mehr da. Was ist passiert? Der Deus hat beim tiefer liegenden Gegenstand den Leitwert nicht richtig ermitteln können und einen Ton für z.B Leitwert 20 oder springende Leitwerte ausgegeben. An der Oberfläche im Aushub ermittelt der Deus jetzt einen Leitwert von z.B.: 4. Da der Disk auf 6.1 eingestellt ist, wird der Leitwert 4 mit Eisenlautstärke angezeigt. Die ist aber auf 0, also wird das Signal nicht mehr angezeigt.
  • Bodenfilter: 2 --> sorgt für ausgesprochene Laufruhe, da es den Eisenvorfilter auf den Wert 2 einschaltet. Sorgt dadurch auch für Grabungsruhe, denn sehr tief geht er damit zumindest auf Münzen nicht mehr. Unbedingt auf -1 schalten. Damit wird der Eisenvorfilter ausgeschaltet. Es kann dann sein, dass man von Sens 95 auf 91 runter muss, aber die Ortungsverluste sind dadurch geringer als mit dem Eisenvorfilter zu laufen.
  • Reaktionszeit 1: --> Je geringer die Reaktionszeit, je länger wird ein Signal ausgewertet. Dies bringt Nachteile bei dicht nebeneinander liegenden Objekten und Vorteile in Bezug auf die Suchtiefe.
  • Audioresponse: 4 --> Ein Verstärker für die Signallautstärke. Verstärkt sowohl die guten Signale als auch die Hintergrundsignale (Boden, Störsignale, Verschrottung etc.) Daher maximal auf 5 stellen. Höher wird’s nervig.
  • Notch 00: --> der gute alte Kerbfilter. Hier kann man bestimmte Leitwerte zwischen der Leitwertskala ausblenden. Beispiel: Disk steht auf 10 es werden also alle Leitwerte unter 10 mit dem ersten dunklen Ton (Eisenton) angezeigt. Kerbfilter steht auf 35-40. Es werden also Leitwerte zwischen 35 und 40 komplett ausgeblendet (und nicht mit dem Disktypischen dunklen Ton angezeigt. Alle Werte zwischen 10 und 35 werden weiterhin angezeigt. Man hat also eine „Kerbe“ in die Leitwertskala geschlagen. Nämlich bei 35-40. Deshalb heißt der Notch bei den alten Geräten noch Kerbfilter.
  • Boden: 90 --> manuell eingestellter Bodenabgleich. Hier ruhig auf 86 gehen, bringt ein bisschen mehr Tiefe. In Mitteleuropa kein Problem außer in der Vulkaneifel und bei hoher Bodenmineralisierung.

Programm 6 Tief (verwendet die internen Filter der Software Version 2.0)

  • Disk 5.5 --> kleine Nägel werden zuverlässig ausgeblendet.
  • Sens: 90 --> guter Startwert, wenn der Deus damit ruhig läuft, kann hochgedreht werden bis 95/96 danach wird’s unruhig.
  • Frequenz: 8 kHz. --> eine niedrige Suchfrequenz bringt mehr Suchtiefe, geht aber auf Kosten der Kleinteilempfindlichkeit. Diese Frequenz wird zur Suche nach großen Objekten oder Münzen / Orden / Abzeichen mit hohen Leitwerten verwendet. Eine gute Frequenz für den Militariasucher im Waldgebiet.
  • Eisenlautstärke 3: -->Alle Funde unterhalb des Leitwertes von 5.5 werden mit einem tiefen Ton der Lautstärke 3 angezeigt. Alle Funde oberhalb des Leitwertes 5.5 werden mit höheren Tönen in der Lautstärke 5 angezeigt. Sie sind also um 2 Punkte lauter.
  • Reaktion: 2 --> geht recht tief, versagt aber bei dicht nebeneinanderliegenden Schrott/Buntmetallteilen. (Maskierungseffekt). Besser auf 2,5 oder 3 gehen, außer man kann wegen einer Schulterverletzung nur gaaanz langsam schwenken oder das Gebiet ist nicht verschrottet.
  • Bodenfilter -1 -->Für mich die Standardeinstellung bei allen Programmen mit denen ich suche. Vgl. Ausführungen u.a. zum Programm „Basic“
  • Audioresponse: 4 --> Ein Verstärker für die Signallautstärke. Verstärkt sowohl die guten Signale als auch die Hintergrundsignale (Boden, Störsignale, Verschrottung etc.) Daher maximal auf 5 stellen. Höher wird’s nervig.
  • Notch 00: --> der gute alte Kerbfilter. Hier kann man bestimmte Leitwerte zwischen der Leitwertskala ausblenden. Beispiel: Disk steht auf 5.5 es werden also alle Leitwerte unter 5.5 mit dem ersten dunklen Ton (Eisenton) angezeigt. Kerbfilter steht auf 35-40. Es werden also Leitwerte zwischen 35 und 40 komplett ausgeblendet (und nicht mit dem Disktypischen dunklen Ton angezeigt. Alle Werte zwischen 5,5 und 35 werden weiterhin angezeigt. Man hat also eine „Kerbe“ in die Leitwertskala geschlagen. Nämlich bei 35-40. Deshalb heißt der Notch bei den alten Geräten noch Kerbfilter.
  • Boden: 88 --> manuell eingestellter Bodenabgleich. Hier ruhig auf 86 gehen, bringt ein bisschen mehr Tiefe. In Mitteleuropa kein Problem außer in der Vulkaneifel und bei hoher Bodenmineralisierung.

Programm 9 HOT (verwendet die internen Filter der Softwareversion 3.2)



Besonderheit: läuft im Vollton Modus. Das heißt, es wird für jeden der 100 Leitwerte ein je nach Leitwert aufsteigender Ton abgespielt.

  • Disk -6.4 --> Negativer Disk bringt etwas mehr Suchtiefe, da jegliche Signalfilterung ausgeschaltet ist. Der Nachteil ist, dass man unter Umständen auch den Boden hören kann. Hotrocks werden zB.: bei negativem Disk auch angezeigt.
  • Sens: 90 --> guter Startwert, wenn der Deus damit ruhig läuft, kann hochgedreht werden bis 95/96 danach wird’s unruhig.
  • Frequenz: 18 khz --> hohe Kleinteilempfindlichkeit, bei abnehmender Suchtiefe.
  • Eisenlautstärke 0: --> Spielt keine Rolle. Bei negativem Disk wirkt die Eisenlautstärke nicht.
  • Reaktionszeit: 3 --> Das Signal wird also schneller verarbeitet. Für mich ist 2,5 oder 3 sowieso der Standard, nur bei Nachsuchen arbeite ich mit einer langsamen Reaktionszeit. Vgl. Ausführungen zum Programm „Basic“
  • Bodenfilter -1 -->Für mich die Standardeinstellung bei allen Programmen mit denen ich suche. Vgl. Ausführungen u.a. zum Programm „Basic“
  • Audioresponse: 3 --> Ein Verstärker für die Signallautstärke. Verstärkt sowohl die guten Signale als auch die Hintergrundsignale (Boden, Störsignale, Verschrottung etc.) Daher maximal auf 5 stellen. Höher wird’s nervig.
  • Notch 00: --> der gute alte Kerbfilter. Hier kann man bestimmte Leitwerte zwischen der Leitwertskala ausblenden. Beispiel: Disk steht auf 5.5 es werden also alle Leitwerte unter 5.5 mit dem ersten dunklen Ton (Eisenton) angezeigt. Kerbfilter steht auf 35-40. Es werden also Leitwerte zwischen 35 und 40 komplett ausgeblendet (und nicht mit dem Disktypischen dunklen Ton angezeigt. Alle Werte zwischen 5,5 und 35 werden weiterhin angezeigt. Man hat also eine „Kerbe“ in die Leitwertskala geschlagen. Nämlich bei 35-40. Deshalb heißt der Notch bei den alten Geräten noch Kerbfilter.
  • Boden: 90 --> manuell eingestellter Bodenabgleich. Hier ruhig auf 86 gehen, bringt ein bisschen mehr Tiefe. In Mitteleuropa kein Problem außer in der Vulkaneifel und bei hoher Bodenmineralisierung.

Für alle Programme gilt:

GB Notch

Der Ground Balance Notch ist in der Lage Fehlsignale des Bodens oder der Spule auszublenden. Wenn ihr an eure Spule klopft und sie ein Signal gibt (oder beim Anstoßen an Stoppeln im Stoppelfeld) dann müsst ihr den GB Notch soweit einschalten, bis die Anstoßsignale weg sind.
Ein guter Standardwert ist hier: 86


Frequenzen:

Die Programme können abhängig von der verwendeten Spule (HF etc) andere Frequenzen haben!

Schlusswort:
Dieser Text kann gerne kopiert und weiterverbreitet werden. Unter folgender Bedingung:

Nur komplett und nicht in Auszügen
Mit dem Hinweis: Erstellt von „KINI“
 

ROCKY-1971

Mein Schatz
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Golden Mask 5
Klasse beschrieben
Bin auch am überlegen mir den Deus oder den ORX zuzulegen
Kannst du was dazu Sagen @Kini
Alles was ich jetzt so gehört habe von ORX sind alle begeistert
Und das Preis Verhältnis ist auch super
Bis auf die Einstellungen von XP Deus zum ORX
Aber die Tiefen Leistung soll genauso gut sein wie beim XP Deus
 

Goody

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XP Deus , XP ORX, GM6
Vielen Dank für die Erklärung. Jetzt weis ich auch warum ich ab und zu nix im loch hab :lol:
 

Kini

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XPDeus
Klasse beschrieben
Bin auch am überlegen mir den Deus oder den ORX zuzulegen
Kannst du was dazu Sagen @Kini
Alles was ich jetzt so gehört habe von ORX sind alle begeistert
Und das Preis Verhältnis ist auch super
Bis auf die Einstellungen von XP Deus zum ORX
Aber die Tiefen Leistung soll genauso gut sein wie beim XP Deus

XP musste auf Minelab reagieren. Mit dem ORX haben sie einen Detektor gemacht, der preislich einfach der interessanteste ist den es auf dem Markt gibt, bei dem was er an Komfort bietet. Ein Leichtgewicht, im Alter nicht zu verachten, im Hang auch nicht. Technisch super ohne den Schnick Schnack vom Deus (den Schnick Schnack liebe ich aber). Tiefenleistung ist immer so eine Sache. Trockener Boden, Nasser Boden, Verdichteter Boden, Elektromagnetische Störungen (Gewitter, Gewitterneigung, Stromleitungen) und und und.

Mein tiefstes Hufeisen mit dem Deus war bei 48 cm. Im Wald. Da wirst Du auf einem Holweg blöde. Während Du die 50 cm tiefen Hufeisen ausbuddelst sammelt der neben dir mit dem ACE 250 die Silbermünzen die 5cm tief liegen auf und zeigt dir eine Nase. Unser Gewerbe ist hald selten gerecht :dance:
 

Steffen

Hausmeista
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GM 4 WD / Detech Chaser
Ich hab schon erfahren das man den Text auch für andere Foren ´verwendet.
Seit bitte so fair und tragt die Quelle ein. Gern auch dem Link zu seinen Beitrag :)
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Mit dem Hinweis: Erstellt von „KINI
 

Danny

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Ich bräuchte mal ein gutes programm mit viel tiefe auf kelten und römer , habe das gefühl das ich nicht sehr tief runter komme
 

Fahrlehrer

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Quest Q20
Danke für die Tipps....möchte mir zu weihnachten den Orx zulegen und habe mir Daten schon mal notiert
 

Danny

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Hi ja die x 35 spule
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Bin meistens auf der suche nach kelten und Römern aber hab sehr wenig erfolg abwohl ich viel recherchiere
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Bin meistens auf der suche nach kelten und Römern aber hab sehr wenig erfolg abwohl ich viel recherchiere
 
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Kini

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@Danny

Leider schließen sich Tiefe und hohe Kleinteilempfindlichkeit gegenseitig aus. Aber lass uns das mal näher untersuchen:

Je höher die Arbeitsfrequenz, je höher die Kleinteilempfindlichkeit. Warum ist das bezogen auf Münzen so wichtig?
Erstens hat Gold eine sehr geringe Leitfähigkeit weshalb Golddetektoren immer mit sehr hohen Frequenzen jenseits der 50 kHz arbeiten. Es ist zum Beispiel so gut wie unmöglich ein feingliedriges Goldkettchen mit einem Detektor der unter 17 kHz läuft überhaupt zu detektieren.
Aber auch Brakteaten oder Dünnpfennige aus Silber sind mit niedrigen kHz schwer zu detektieren.
Also kannst Du jetzt entweder Tiefe gewinnen in dem Du mit 4 oder 8 kHz läufst, oder Du pfeifst auf die Tiefe und Du findest Münzen die nicht so tief liegen aber Du überlaufen würdest wenn Du mit den falschen kHz läufst.

Warum ist "Tiefe" in Bezug auf Münzen oft falsch gedacht? Erstens kann man in einer Tiefe von 20 cm Reichspfennige finden und in einer Tiefe von 10 cm Römermünzen. Warum sich das auch ausserhalb eines Ackers so durchmischt ist ein Rätsel. Maulwürfe, Wühlmäuse, Windwurf. Erosion etc. können Gründe sein (bestimmt gibt es noch viele Andere was uns aber egal sein kann, Hauptsache wr finden das Zeug)

Der ultimative Tipp bzgl. Münzen ist aber ein Anderer. Ihr könnt das gerne im Garten testen:

Eine dünne Silbermünze oder eine Goldmünze werdet ihr nur detektieren können wenn sie flach im Boden liegt. Sobald die Münze aufrecht im Boden steht werdet ihr sie nicht finden.

Ausser ihr lauft mit den hohen Frequenzen. In Deinem Fall mit der X35 Spule läufst Du mit 27,7 kHz, stellst die AudioResponse auf 4, die Reaktionszeit auf 2,5, den Bodenfilter auf -1 und einen manuellen Bodenabgleich mit unter 86.

Jetzt stellt sich Dir nur noch die Frage: Ist die Chance größer dass viele Münzen tief liegen oder dass es viele im Boden stehende Münzen gibt die nicht tief sind, aber noch von den alten Sondengängern mit ihren 8 kHz Geräten nicht entdeckt werden konnten :drinks:
 

Sherlok

Spessart Diggers
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Teknetics G2 plus
Das wollen wir alle, Römer und Kelten, doch liegt es oft nicht am Detektor, man braucht erst mal ein Gebiet dazu, wo solche Funde auch kommen.
Ich fand meine 1. Kelte mit dem Tesoro, und viele sind im Glauben, Römer und Kelten zu finden, was nicht so einfach ist.
Andere bekommen Kelten geschenkt oder kaufen diese, und behaupten dann, diese gefunden zu haben, damit sie mitreden können...
Gutes Beispiel Mittelalter Münzen, habe 5 Jahre für meine 1. Mittelalter Münze gebraucht, gefunden auch mit Tesoro damals.
Erst ab den G2 merkte ich, was ein guter Detektor auch ausmacht,so dünne Münzen zu finden.
Mit dem Deus oder Orx kein Problem diese Münzen zu finden, wenn man die richtige Stelle hat
 
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Danny

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Ja hab auch schon paar MA pfennige gefunden und 1 kelten aber das wars leider bis jetzt
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Nächste mal versuch ich das tief programm
 
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