• Lieber Gast du musst dich registrieren um alle Inhalte (Fotos, Texte uvm.) sehen zu können. Sobald du registriert bist, kannst du alle Beiträge sehen und dich aktiv daran beteiligen.

Keltisch römisches Rätsel für die Weihnachtszeit...

Miraculix

Druidenpower
Beiträge
363
Detektor
Tesoro , Minelab
Hi @ all,
auch wenn ich in der nächsten Zeit kaum im forum sein werde wegen dem Umzug, dachte ich , es wäre spannend, Mal eine Frage zu Kelten Römern einzustellen, zum Tüfteln...
Mal sehen ob jemand drauf kommt...
Alle Foris aus dem wunderschönen Österreich dürfen NICHT öffentlich mitmachen. Sie können mir ne PN schicken , falls jemand eine Idee hat. Begründung : es hängt mit Gepflogenheiten zusammen, welche in manchen Gebieten von Österreich bis circa Ende 1800 oder Beginn 1900 noch durchgeführt wurden.

Also , das eigentliche Rätsel :

Was war für die mit allen Wassern gewaschenen Legionäre so furchteinflößend an den großen keltischen Wäldern des Barbaricums ?

Wie gesagt, ist was zum Tüfteln, eine Art "hypothetisches Konstrukt"...

Ich kuck Mal alle paar Tage nach, ob schon jemand genau auf die Idee kam.

LG Miraculix
 
Hi Miraculix,

schöne Idee. Die KI kann da sehr schnell Licht ins Dunkle bringen. Aber das lasse ich jetzt bewusst mal.
Ich halte mich mal an die Inormationen aus der Aufgabe:
- Weihnachtszeit / Sonnenwende
- Römer die Angst vor etwas im Wald haben
- Gepflogenheiten die in Österreich noch bis Ende der 19. Jahrhunderts gepflegt wurden

Ich rate mal ins Blaue: Es hat mit irgendwelchen Sagengestalten in den Wäldern zu tun.
 
Hi Miraculix,
Ich rate mal eventuell wegen der Hinterhalt Möglichkeit im Wald oder wie Leitbert75 schon vermutet irgend welche Sagengestalten im Wald.
 
Ich nehme einfach mal den jahreszeitlichen Bezug auf:
Die Römer hassten und mieden die Wälder des von ihnen so bezeichneten Barbaricums, da
im Falle eines kriegerischen Aufeinandertreffens mit den Barbaren ihre raumfordernden Kampftechniken
in den dunklen, unübersichtlichen und feuchten Wäldern im Gegensatz zu den Guerillakämpfen der Barbaren
wirkungslos waren.
Die derzeit immer kürzer und kälter werdende Tage, einfallende Nebel und Dunkelheit schürten bei den Römern wie auch bei den Barbaren selbst die Angst vor Nebel-, Wald-, und Wintergeistern, die in der Dunkelheit leben und sich Eindringlingen bemächtigen wollen.
Die Barbaren ihrerseits erschufen Gestalten, die durch ihr abschreckendes Aussehen und durch fürchterliches Lärmen
sich diesen Geistern entgegenzustellen vermochten und diese vertreiben sollten.
Hieraus entstand lange Zeit später der Krampus-Brauch der heute noch vielerorts in verschiedenen Alpenregionen gepflegt wird.
Mit der Christianisierung entwickelte sich aus dem Krampus eine tierähnliche Gestalt, die bis zum Ende der Inquisition
als teufelsähnlich galt und noch im 18. Jahrhundert verboten war.
Der heutige Brauch vom Nikolaus, der mit seinem Begleiter Knecht Ruprecht unterwegs ist, hat seinen Ursprung im
Krampus-Brauch.
 
@ Win das ist Super beschrieben, aber es ist noch nicht ganz die richtige Idee.
Es läuft wirklich auf eine Gepflogenheit hinaus, welche den Wald für die Kelten wirklich intensiv heilig und daher für die Römer wirklich haarsträubend abschreckend machte.
Ich glaube der Brauch war Keltenspezifisch, jedenfalls habe ich nie von einem anderen Volk gehört, dass genau den Brauch anwandte.
Nicht stretegisch denken, sondern eher spirituell - religiös...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du machst es spannend…Wald= Baum…Weltenbaum/ Lebensbaum…?!
 
Hmm, hab jetzt sehr lange überlegt und auch mal an den ein oberen Film gedacht, in dem Römer mit vorkommen und gegen Barbaren / Kelten kämpfen.
Die Römer hatten Angst vor dem Wald, weil sie dort ihre Stärken nicht ausspielen konnten. Der Wald war ihnen „unheimlich“. Nicht nur das sie ihre strategischen Vorteile nicht ausspielen konnten, es war einfach generell nie ihr Terrain. Die haben den Wald lieber abgeholzt und für ihre Bauten verwendet als mit oder in ihm zu leben. Römer stehen für Freiraum und klare Strukturen. Und nicht für ein Leben mit, geschweige denn in dem Wald. Im Wald konnten sie nicht weit gucken und sich auf irgendwas vorbereiten. Daher war es für sie recht unheimlich, bestimmt auch von den Geräuschen her, im dunklen, düsteren, nebligen Wald, wo hinter jedem Baum etwas lauern konnte. Vielleicht geht’s um den Wald als „Wesen“ an sich, oder irgendwelche Geräusche?
Kenne mich mit österreichischen Gepflogenheiten überhaupt nicht aus. Wahrscheinlich noch nicht mal mit den deutschen :lol:
 
Guten Morgen, zuerst dachte ich an den keltischen "Carnyx" eine Trompete mit schrecklichem Ton. Aber den haben sie glaub ich hauptsächlich in der Schlacht genutzt. Ich habe gegoogelt und ich glaube ich habe die Antwort gefunden. Ich denke als Römer wäre ich auch erschrocken gewesen. Natürlich gibt es von mir, da ich recherchieren musste, keine Antwort.... ich bin auf die weiteren Antworten gespannt! Gutes Rätseln!
 
Ich versuchs mal,

Die Landschaft nördlich des Limes war technisch zu meistern den die Römer kamen ja über die Alpen, kamen über die Pyrenäen und über die Flüsse.
Also war unwegsames Gelände kein Problem, naja bis auf........

Wälder, so wie der Dunkelsteinerwald, der Teutoburger Wald und weitere.....

Die einheimischen Stämme schmückten sich und ihre Umgebung mit den Schädeln von Feinden was den Römern nicht ganz geheuer war.
Es wurde mit Licht und Lärm eine Art "Psychoterror" betrieben.
Die Kelten traten oft nackt und weiß bemalt in die Schlacht was den Römern auch nicht geheuer gewesen ist.
Denn für die gehörten "Manes Mortui" oder "Umbrae Mortis" zu ihrer Religion und die Barbaren, Kelten und Germanen verkörperten dies.

In De Bello Gallico wird im 5ten Buch davon gesprochen.
Aber das ist nur mein Gedanke, ich bin auch auf die Auflösung gespannt !!
 
Zurück
Oben