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Hochäcker im Wald

gaerbsch

Jungspund
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Detektor
XP DEUS 2
Moin,

Heute nahe München mal nen Wald abgegrast der ganz interessant aussah. War wirklich sau kalt und der Boden wurde abends immer härter. Hab ne schöne Fibel gefunden und zwei Glocken. Vielleicht haben wir ja Glockenexperten im Forum. :) Die eine bimmelt sogar noch.
 

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Mein Glückwunsch ein schönes fiebelchen hast da gefunden und deine Glocken sind tierglocken die einfach Ausführung aus Eisen.
 
Glückwunsch zu den schönen Funden,
Die Fibel ist klasse, tolle Verzierungen :thumbsup:
 
hab früher nicht gedacht dass man doch so viele Fibeln findet. Wir haben ein unfassbar schönes und lehrreiches Hobby.
Hab eben meine Gebühr für die 2026 NFG überwiesen und kanns kaum abwarten wieder suchen gehen zu können wenn es taut.
 
Die Fibel ist sehr schön, das Muster dürfte in Eigenregie damals gemacht worden sein da es recht unregelmäßig ist, ein Unikat !

Gratuliere dir!!

Ich hab eine Datei zwecks den Glocken, aber ich kann sie hier nicht reinkopieren.
 
hab früher nicht gedacht dass man doch so viele Fibeln findet. Wir haben ein unfassbar schönes und lehrreiches Hobby.
Hab eben meine Gebühr für die 2026 NFG überwiesen und kanns kaum abwarten wieder suchen gehen zu können wenn es taut.
Beneidenswert, wie einfach es gehen kann, eine NFG zu erhalten;
Gut Fund Dir!
 
Moin,

Habe ein Glockenupdate.. Gemini sagt folgendes nachdem die KI mit ein paar wissenschaftlichen Dokumenten versorgt wurde.

Da deine Glocken in Form und Konstruktion den "Typ 3" Glocken aus dem Dokument entsprechen – also aus Eisenblech gefertigt und mit Seitennähten versehen sind – liegt ein Alter zwischen 1.400 und 1.700 Jahren (ca. 3. bis 6. Jahrhundert n. Chr.) im Bereich des archäologisch Wahrscheinlichen.

Bei der grünen Substanz handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Edelpatina, die durch die Oxidation von Kupfer entstanden ist. Da Eisen selbst rötlich-braun rostet, deutet dieses Grün darauf hin, dass die Glocke ursprünglich mit einer kupferhaltigen Legierung überzogen war.


Antike Fertigungstechnik: Das „Oblivanje“


Das Dokument beschreibt, dass eiserne Viehglocken in der römischen Kaiserzeit und der Völkerwanderungszeit oft mit geschmolzener Bronze oder Messing überzogen wurden.


• Der Prozess: Nachdem der Glockenkörper aus Eisenblech geschmiedet und vernietet war, wurde er mit dem flüssigen Metall übergossen oder darin eingetaucht.


• Der Zweck: Dieser Überzug diente nicht nur dem Schutz vor Korrosion, sondern sollte vor allem den Klang der Glocke verbessern.


• Archäologische Belege: In deinem Text werden mehrere Funde beschrieben, bei denen genau diese grüne Patina auf den ansonsten verrosteten Glocken beobachtet wurde, beispielsweise bei Stücken aus Vrhnika (Kat. 3), Hrušica (Kat. 5 und 6) oder vom Hrib nad Iško vasjo (Kat. 13).

Bedeutung für deine Funde


Dass diese Patina im geschützten Innenraum der Glocke noch so deutlich sichtbar ist, während die Außenseite stark korrodiert erscheint, ist typisch für archäologische Eisenfunde dieser Art. Es verstärkt die Einordnung deiner Glocken in den im Dokument beschriebenen Zeitraum:


• Römische Periode (3. - 4. Jahrhundert n. Chr.).


• Völkerwanderungszeit (5. - 6. Jahrhundert n. Chr.).
 

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