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Sternstunde für Sondengänger

Moin
In einem anderen Artikel hatte ich gelesen das der Zeitwert der Münzen ca 6000 Euro beträgt und der Finder auch entlohnt wird :think:
In Anbetracht des Fundes ist die Summe doch sehr gering was sich auf dem'' Finderlohn'' sicherlich auswirkt:)
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Hab den Bericht gefunden :)
 
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Wenn man vom aktuellen Silberpreis ausgeht (ca.1,40 €/g ), mal Münzgewicht ca. 3,5 Gramm pro Stück, mal 900 Münzen kommt man schon auf 4410 € Einschmelzpreis.
Da kommt die Wertfestellung garaniert vom hauseigenen Amtsgutachter, zwecks Kostenminimierung.;)
Bei MA-Shops kostet der gammeligste Republikdenar 30 €. 30x900= 27000€ .
Da gab´s doch schon mal was mit einem römischen Pferdekopf, der nach Amtsgutachten 48000 € Wert sein sollte und für den am Ende nach Gerichtsurteil um 800000 € gelöhnt werden mussten.
Vielleicht gibt´s den Finderlohn nur für die selbst ausgebuddelten 15 Stück.
Hoffentlich lässt sich der Finder nicht bescheißen.
Ja gut, im nachträglich angefügten Sternartikel ist vom Materialwert die Rede, da relativiert sich das ganze wieder.
Aber aufpassen muss der Finder trotzdem, wenn das Amt eine Weg zur Kostenminimierung sieht, werden sie bestimmt kreativ. ;)
 
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Zeitwert: diese 6000 Euro beziffern "nur" den Materialpreis mit Steuern und Abgaben.

Der Historische Wert liegt weitaus höher da es keinen bezifferbaren "Wiederbeschaffungswert" gibt.

Ein Legionär verdiente um diese Zeit etwas 25 Denare im Monat.
Grobgerechnet ist dieser Fund ein 3 Jahresgehalt !! Und für die genannten 6000 Euro würde niemand 3 Jahre seinen Dienst verrichten.

Es gibt eine Umrechnungstabelle, ich such die später raus, aber wenn ich mich recht erinnere wäre 1 Denar heute ca 130 Euro an Kaufkraft wert.

Dann kommst du auch in etwas dorthin was der Legionär in 3 Jahren verdient hat.
 
Einerseits freut man sich über solche Meldungen, andererseits löst das auch wieder ein komisches Gefühl aus.
Das Ganze wird sicherlich wieder eine unbestimmte Anzahl an illegalen Sondlern aquirieren, welche die Funde nicht melden.

Nichtsdesttrotz gönne ich es dem Finder von Herzen.
 
So ein toller Fund kann auch schnell vom Traum zum Albtraum mutieren.
Was mach ich als Sondler ohne NFG mit so einem Fund ?
Verkaufen wird schwierig, da jeder seriöse Händler nach der Herkunft fragt.
Unter der Hand bekommt man nur einen Bruchteil des reellen Wertes und hat bei richtig großen Summen vielleicht die Mafia am Hals.
Also einzeln über Jahrzehnte über Kleinanzeigen verticken.
Macht auch keinen Spaß.
Und niemandem von dem tollen Fund erzählen zu können ist auch Kacke.
Und wenn man's auch nur Einem erzählt, geht's rumm und man hat Ärger an der Backe.
Vielleicht NFG machen und den Fund so lange geheimhalten
Mal sehen was ich mache, wenn's bei mir so weit ist, das ich vor diesem Problem stehe. ;)
 
Das Gutachten muß ganz gering ausfallen......weil dann gibt's auch wenig Finderlohn ..so muss soi nur nett soviel bezahle an erherlische sondler
 
Also ohne NFG kannst sowas auch melden.
In BW bekommst halt nix dafür. Wir wissen alle das wir in Deutschland nicht reich werden mit unseren Funden. Aber eine gewisse Entlohnung sollte es eigentlich schon geben und wenn es nur die Erwähnung im Museum ist wer es gefunden hat.
 
Moin
Was mach ich als Sondler ohne NFG mit so einem Fund ?
Das haben haben Fahrlehrer und ich uns auch schon gefragt...
Das Ergebniss war eindeutig ;)
Wird brüderlich geteilt und gut..
Bevor ich das den Archis gebe bleibt das bei mir im Sammlerzimmer.
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Moin
Aber eine gewisse Entlohnung sollte es eigentlich schon geben und wenn es nur die Erwähnung im Museum ist wer es gefunden hat.
Noch nichteinmal das klappt ja..
Da heisst es immer die Archis haben das gefunden..
 
Freilich kann ich so was auch ohne NFG melden.
Ich kann mir auch selber in den Kopf schießen, wenn ich will.:crazy:
Das eine oder das andere halt ich persönlich aber für keine gute Idee .
Nicht persönlich nehmen.;)
 
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Moin
Das eine oder andere halt ich persönlich aber für keine gute Idee
Was meinst du jetzt genau damit?
Laut Aussage vom Kreisarchäologen war ja auf unserem Acker''Nichts'' :)
Wenn der wüsste... Das kann dir @Tobi77 bestätigen;)
Der würde die Hände über den Kopf schlagen bei dem was wir schon alles gefunden haben...:lol:
 
Ich glaube das ist eher eine Grundsatzfrage wie man an dieses Hobby rangeht.
Mache ich das Ganze für mich und meine Sammelleidenschaft oder mache ich das quasi für die Allgemeinheit.
Bei mir ist es letzteres. Ich persönlich habe absolut kein Problem damit meine Funde abzugeben und zur Verfügung zu stellen.
Außerdem gehören Funde ja auch noch zur Hälfte dem Grundstücksbesitzer.
Meine Meinung.
 
Gibt's denn die "Hadriansche Teilung" noch irgendwo ?
In Brandenburg sagt das Land einfach "Alles was du ausbuddelst gehört mir".
Punkt,Ende .
Keine Teilung, keine Entschädigung. Paragraph 984 des BGB über hälftige Teilung zwischen Landbesitzer und Finder wird durch die Landesgesetzgebung ( Schatzregal) überstimmt und gilt nicht.
"Wir sind das Volk ! " :lol:
 
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