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Wie tief liegen römische Münzen?

  • Ersteller Steffen
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Steffen

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Hausmeista
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GM 4 WD / Deus II
Ich möchte hier nochmal ein Thema ergreifen, was in Vergessenheit geraten ist.
Ein bekannter von mir hat eine römische Münze gefunden in der Tiefe von ca 30 cm.
Was meint ihr, in welcher Tiefe mit natürlicher Verwitterung kann man römische Münzen finden?
Ich meinte damit ohne das der Acker gepflückt wurde.
 
Pelle

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Ich denke das die Bedingungen mannigfaltig sind, egal ob Römer oder ein anderweitiger Fund. Aber das solltest Du doch wissen.
 
Steffen

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Ich denke das die Bedingungen mannigfaltig sind, egal ob Römer oder ein anderweitiger Fund. Aber das solltest Du doch wissen.
Ich werde aber öfter überrascht, aus welcher Tiefe man noch Römische findet. Daher suche ich nach der Formel.
Witterung und Verwitterung. Ich glaub, 500 Jahre liege ich bei mehr als 20 cm im Nadelwald.

Ich hatte das selber erlebt. Das waren ca 35 cm damals. Bin nur neugierig um besser zu werden.

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Pelle

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Vielleicht sollte hier User @Mephistopheles seine Meinung dazu äußern. Seine Threads handeln öfter von solch möglichen Fragen.
Ich sage, es sind zu viele Bedingungen um eine/die Aussage zu treffen.
Bin gespannt was da noch kommt.
 
Steffen

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Hausmeista
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GM 4 WD / Deus II
Ich bin mal gespannt, was er zum Thema sagt. Ich hatte letzte Woche die Möglichkeit, mit vielen Leuten zu reden, die schon zu Zeiten Baldur Bodenfundforum ( Heimdallshallen )
sondeln waren. Das war glaube ich im Jahr 2002 ca. Viele waren heute der Meinung, dass ein G2 Plus oder GM 6 nur an der Oberfläche kratzt und wir viel überlaufen.
Viele der Sondel Opas nutzen Minelab Musketeer oder andere Sonden. Sesterz (Bronzemünze): 19cm lachen sie nur. Das schaffen wir immer, höre ich nur.
 
Kronkorkenpirat

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also die römischen münzen, die ich im wald gefunden habe, waren nicht tiefer als 15-20 cm.
dies ist auch korrekt wenn man weiss aus welchem jahrhundert diese sind.
ein natürlicher waldboden (natürlich spielen da auch etliche einflüsse mit) *wächst* in hundert jahren durchschnittlich ca. 1 cm

so kann man sich ca. ausrechnen wie tief diese münzen sind.

klar, wenn dort holzfäller ihr unwesen trieben und die äste liegengelassen wurden, dann können sie auch tiefer liegen.
 
Goody

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Crusader
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Deus
Also meine 11 Stück waren alle zwische 5und 10cm . Nicht viel tiefer. Es war reiner Laubwald. Weiß nicht ob es da eine formel gibt. und selbst wenn ist es doch egal ob es ein römer ist oder was anderes schönes.
Und wenn es zum Schluß in 34cm tiefe ein Hufeisen ist ,dann ist das so.
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Steffen

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GM 4 WD / Deus II
ein natürlicher waldboden (natürlich spielen da auch etliche einflüsse mit) *wächst* in hundert jahren durchschnittlich ca. 1 cm
Das wären ja nur 10 cm auf 1000 Jahre.
Wer bietet mehr Boden durch Verwitterung Laub oder Nadelwald ?
 
Leinad

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Viele waren heute der Meinung, dass ein G2 Plus oder GM 6 nur an der Oberfläche kratzt und wir viel überlaufen.
Viele der Sondel Opas nutzen Minelab Musketeer oder andere Sonden. Sesterz (Bronzemünze): 19cm lachen sie nur. Das schaffen wir immer, höre ich nur.
Was, bei 19 cm und einem Sesterz? Da lach ich definitiv auch, vor Fundfreude:lol:

Zur Erinnerung, ein Sesterz ist ein Riesenklopper. Der im Bild hat 33 mm und 27 Gramm.

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Fakt ist, ich finde mit dem G2+ bis 30 cm und bei 19 cm deutlich kleiner als Sesterz. Ich muss meinen MD aber kennen. Die Signale sind anders bei solchen Tiefen, ich muss zwingend vertraut sein mit dem Gerät um abzuschätzen ob das Signal was ist. Das geht nicht, wenn ich alle 3 bis 6 Monate meinen MD wechsel, wenn doch....ist es Glück oder Naturtalent:crazy:
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Tiefe hat KKP völlig Recht, deckt sich mit meinen Erfahrungen
 
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Mephistopheles

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Naja, es kommt auf verschiedene Faktoren an.
Im Durchschnitt wächst der Waldboden pro Jahr etwa 1mm. Das bedeutet nach 2000 Jahren liegen 20cm Boden auf den Objekten.
An Hängen hingegen ist der Boden in Bewegung, er fließt über Jahrzehnte oder Jahrhunderte abwärts. Deswegen kommen Objekte wieder hervor, die lange im Boden lagen, bzw. liegen nicht so tief wie auf Ebenen.
Außerdem ist, was heute Wald ist, vielleicht vor 1000 Jahren Acker gewesen.... seit den Zeiten Goethes z.b. wurden gewaltige Brachflächen neu beforstet. Allein in meinem Wohngebiet gibt es große Waldflächen die zu römischer Zeit bis ins späte Mittelalter Äcker waren.
Eingefallene Hohlwege können Objekte begraben...
Desweiteren können Baumwurzeln und /oder die Tierwelt Objekte wieder an die Oberfläche befördern.
Nicht zuletzt können spezielle Frostumstände Objekte nach oben drücken...kennt man aus Wüstengebieten.

Unter Nadelbäumen ist der Boden sauer, deswegen wächst der Waldboden nicht so stark. Um Gewässer wächst der Boden stärker durch Ablagerungen bei Überflutung... usw.
Außerdem waren Moore früher weit verbreitet, da ist es nochmal ne andere Sache...
Wenn etwas lange Zeit bebaut war, liegt es ebenfalls tiefer...

Daher kann man einfach nichts dazu sagen... Alles kann...nichts muss, gewissermaßen. ;)
Je nach Waldart, Lage usw.
 
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EkelAlfred

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Wir hatten das Thema schon mal hier und sorry wenn ich korrigieren muss, in Nadelwald Boeden liegen die Funde tiefer da die Verrottung der Nadeln langsamer vor sich geht als dies bei Laub der Fall ist, auf der anderen Seite gibt es Laubwaelder bei denen der Verrottungsprozess des Laubes langsamer vor sich geht. Regel: Laubwald Funde meist nicht so tief, Nadelwald Funde tiefer und durch die Saeure meist schlechter erhalten als Fund im Laubwald. Es gibt aber nicht wirklich eine Formel wie tief ein Roemer liegt, man weiss schlechthin nicht was fuer eine Vegetation in den vergangenen Jahrhunderten / tausenden dort vorgeherrscht hat. Aber Roemer im Wald bei mir hier meist recht tief. Auf dem Acker teilweise als Sichtfund. Denare lagen meist auf ca 20 - 25 cm, vermutlich kann ich aber die tiefer liegenden nicht mehr Orten.
 
Mephistopheles

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Wir hatten das Thema schon mal hier und sorry wenn ich korrigieren muss, in Nadelwald Boeden liegen die Funde tiefer da die Verrottung der Nadeln langsamer vor sich geht als dies bei Laub der Fall ist, auf der anderen Seite gibt es Laubwaelder bei denen der Verrottungsprozess des Laubes langsamer vor sich geht. Regel: Laubwald Funde meist nicht so tief, Nadelwald Funde tiefer und durch die Saeure meist schlechter erhalten als Fund im Laubwald. Es gibt aber nicht wirklich eine Formel wie tief ein Roemer liegt, man weiss schlechthin nicht was fuer eine Vegetation in den vergangenen Jahrhunderten / tausenden dort vorgeherrscht hat. Aber Roemer im Wald bei mir hier meist recht tief. Auf dem Acker teilweise als Sichtfund. Denare lagen meist auf ca 20 - 25 cm, vermutlich kann ich aber die tiefer liegenden nicht mehr Orten.

Gut möglich... das mit dem Nadelwald war eine Schlussfolgerung, weil die Vegetation hier geringer ist...
Klar sind Funde schlechter erhalten.. nur Edelmetalle dürften keinen Schaden davon tragen...
 
EkelAlfred

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Hingegen Bronze - zB Roemer im Wald gefunden besser nur manuell - nicht mit Wasser reinigen, mir sind schon einige leider regelrecht zerfallen :-(
 
Mephistopheles

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Hingegen Bronze - zB Roemer im Wald gefunden besser nur manuell - nicht mit Wasser reinigen, mir sind schon einige leider regelrecht zerfallen :-(

Die sollten aber auch entsalzt werden...
Auf der Schwäbischen Alb im basischen Kalkboden sind die auf Wald und Feld super erhalten...
 
Bayern Mark

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Zu tief Hab bei mir keine Römer leider. :(
 
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Hol Dir endlich ein E Bike Mark!
 
Ötzi

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Ich hab mal eine römische Münze in nur 4cm Tiefe gefunden.
 
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Kostet auch Ne menge das E Bike
 
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Dann ein gebrauchtes.
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Ich werde aber öfter überrascht, aus welcher Tiefe man noch Römische findet. Daher suche ich nach der Formel.
Witterung und Verwitterung. Ich glaub, 500 Jahre liege ich bei mehr als 20 cm im Nadelwald.

Ich hatte das selber erlebt. Das waren ca 35 cm damals. Bin nur neugierig um besser zu werden.

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Der sieht aber ziemlich blank aus ;-) so kam der sicherlich NICHT! aus der Erde ;-)
 
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