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Fundmunition kann auch heute noch gefährlich sein !

dudi

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Goody..
Jeder hat seine eigene Meinung zum Thema..Und die Themenüberschrift sagt ja schon alles..!
Ich bin da jetzt raus..Ne 8x33 oder 7,9x56 sind das geringste Übel..
 

Goody

Crusader
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Da hast du recht Dudi. Es ist immer mit Vorsicht an Munition zu handhaben . Man weis nie wie lang es schon liegt und was mit ihr passiert ist .
Die kernbotschaft sollte sein das jeder auf sowas stoßen kann der dieses Hobby ausübt ,und sich evtl damit schon vorher beschäftigen .
Meine Antwort war nur ein Rat wie ich es handhaben und jeder soll damit verfahren wie er möchte .
 

Terra Arwilre

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Das einzige wo man aufpassen muss sollte sind geschosse mit sprengwirkung . Das aber sehr selten bei normaler Handwaffenmunition vorkommt .
Ich habe bislang nichts anderes gefunden als entweder Leuchtspur oder Panzerbrechend. Was "normales" war bislang nicht dabei. Kann man wohl nicht verallgemeinern, kommt immer drauf an wo man sein Sondelgebiet hat.
 

Orkelite

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Wir sollten mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn ihr jede scharfe Patrone melden wollt die ihr finden werdet, werdet ihr im Leben nicht mehr fertig. Wir reden von Lang- und Kurzwaffen nicht von 2cm Flak oder größer z.B. Und irgendwann ist die Polizei genervt das ihr die wegen jeder Patrone ruft. Bei jedem Fund werden die persönlichen daten aufgenommen. Ich selbst habe auch schon eine Panzerfaust gemeldet um mal zu wissen wie das abläuft. Ich konnte nur die Polizei rufen, KMRD ist bei uns nicht anrufbar. Geht nur über die Polizei. Erste Frage mit der ihr immer auf die Fresse fallen könnt vom Officer, wie haben sie das gefunden? Natürlich beim Kaken im Wald. Spaß bei Seite. Denn hier kommt jetzt die Problematik. In Wäldern ist das Sondeln im allgemeinen verboten, selbst mit NFG in vielen BL. So haben die euch damit schonmal am Arsch. Außer ihr habt eine plausible Erklärung ohne Sonde das Teil gefunden zu haben. "Lag an einem Baum an den ich mal pinkeln wollte" Beispiel ein bekannter Fall aus der Leipziger Gegend. Da hat ein Sondler eine Bombe auf dem geackerten Feld gefunden, und statt ihm alle dankbar waren, weil der Bauer nicht beim nächsten Pflügen vielleicht vom Traktor geflogen wäre, hat man ihm noch eine Anzeige an den Hals gehängt, wohl weil er keine Genehmigung hatte dort zu suchen.
Jedenfalls hatte ich in meinem Fall das Gefühl der Officer war eher genervt das ich ihm seine Mittagspause versaut hatte, als erfreut das ich so vorbildlich war.
Mein Fazit, ich will das nicht verunglimpfen, aber die meiste große Mun liegt im Wald. Normale Patronen würde ich wieder eingraben, auch gern tiefer. Es gibt Sondler, die trennen Projektil durch Herausbrechen oder drehen von der Hülse, schütten Schwarzpulver aus und machen das Loch mit Inhalt wieder zu. Große Sachen würde ich abwiegen. Heißt, wo bin ich? Kommt da jemals im Leben noch jemand außer mir hin(Wald)? Klar Feld ist was anderes. Besteht eine Gefährdung von Meschen wie Pilzuchern oder anderen Sondlern? Findet mich die Polizei/KMRD überhaupt wenn ich kilometerweit von der nächsten Straße oder Weg entfernt bin(wieder Wald). Klar gibts GPS. Aber man sollte an der Stelle warten bis die Öffentlichen eintreffen. Das kann dauern. Hier muss das jeder für sich entscheiden. Klar ist eine Meldung ab 2cm sinnvoll, aber mit welcher Konsequenz für euch. Wenn ihr natürlich in einem BL seid wo alles egal ist, dann Meldung machen, oder wenn man den KMRD direkt anrufen kann. Aber das ist leider nicht überall so. Aber eine Erfahrung ist es allemal wert, nicht der Fund der Mun, sondern das Prozederre der Meldung bei Großkalibrigem.

Deswegen musste ich mich auch schonmal entscheiden ein Loch wieder vorsichtig zu schließen ohne Meldung zu machen. Ich habe die Situation für mich so entschieden. Ich weiß, nicht die feine englische, aber immer noch besser als das Objekt offensichtlich an einen markanten Punkt abzulegen und hoffen das ein Spaziergänger Meldung macht. Ganz abzusehen von Kindern die das dann finden könnten.

Auf alle Fälle, wer gar keine Ahnung von Mun hat, Finger davon lassen und zuschieben oder melden!
 

Pelle

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Wir sollten mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn ihr jede scharfe Patrone melden wollt die ihr finden werdet, werdet ihr im Leben nicht mehr fertig. Wir reden von Lang- und Kurzwaffen nicht von 2cm Flak oder größer z.B. Und irgendwann ist die Polizei genervt das ihr die wegen jeder Patrone ruft. Bei jedem Fund werden die persönlichen daten aufgenommen. Ich selbst habe auch schon eine Panzerfaust gemeldet um mal zu wissen wie das abläuft. Ich konnte nur die Polizei rufen, KMRD ist bei uns nicht anrufbar. Geht nur über die Polizei. Erste Frage mit der ihr immer auf die Fresse fallen könnt vom Officer, wie haben sie das gefunden? Natürlich beim Kaken im Wald. Spaß bei Seite. Denn hier kommt jetzt die Problematik. In Wäldern ist das Sondeln im allgemeinen verboten, selbst mit NFG in vielen BL. So haben die euch damit schonmal am Arsch. Außer ihr habt eine plausible Erklärung ohne Sonde das Teil gefunden zu haben. "Lag an einem Baum an den ich mal pinkeln wollte" Beispiel ein bekannter Fall aus der Leipziger Gegend. Da hat ein Sondler eine Bombe auf dem geackerten Feld gefunden, und statt ihm alle dankbar waren, weil der Bauer nicht beim nächsten Pflügen vielleicht vom Traktor geflogen wäre, hat man ihm noch eine Anzeige an den Hals gehängt, wohl weil er keine Genehmigung hatte dort zu suchen.
Jedenfalls hatte ich in meinem Fall das Gefühl der Officer war eher genervt das ich ihm seine Mittagspause versaut hatte, als erfreut das ich so vorbildlich war.
Mein Fazit, ich will das nicht verunglimpfen, aber die meiste große Mun liegt im Wald. Normale Patronen würde ich wieder eingraben, auch gern tiefer. Es gibt Sondler, die trennen Projektil durch Herausbrechen oder drehen von der Hülse, schütten Schwarzpulver aus und machen das Loch mit Inhalt wieder zu. Große Sachen würde ich abwiegen. Heißt, wo bin ich? Kommt da jemals im Leben noch jemand außer mir hin(Wald)? Klar Feld ist was anderes. Besteht eine Gefährdung von Meschen wie Pilzuchern oder anderen Sondlern? Findet mich die Polizei/KMRD überhaupt wenn ich kilometerweit von der nächsten Straße oder Weg entfernt bin(wieder Wald). Klar gibts GPS. Aber man sollte an der Stelle warten bis die Öffentlichen eintreffen. Das kann dauern. Hier muss das jeder für sich entscheiden. Klar ist eine Meldung ab 2cm sinnvoll, aber mit welcher Konsequenz für euch. Wenn ihr natürlich in einem BL seid wo alles egal ist, dann Meldung machen, oder wenn man den KMRD direkt anrufen kann. Aber das ist leider nicht überall so. Aber eine Erfahrung ist es allemal wert, nicht der Fund der Mun, sondern das Prozederre der Meldung bei Großkalibrigem.

Deswegen musste ich mich auch schonmal entscheiden ein Loch wieder vorsichtig zu schließen ohne Meldung zu machen. Ich habe die Situation für mich so entschieden. Ich weiß, nicht die feine englische, aber immer noch besser als das Objekt offensichtlich an einen markanten Punkt abzulegen und hoffen das ein Spaziergänger Meldung macht. Ganz abzusehen von Kindern die das dann finden könnten.

Auf alle Fälle, wer gar keine Ahnung von Mun hat, Finger davon lassen und zuschieben oder melden!
Gut geschrieben und hinreichend formuliert.
Daumen hoch Alter.
 

Fahrlehrer

Onkel Uhu
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Quest Q20 Quest Q30
Gott sei Dank habe ich Fachkunde Munition mal beim Bund gemacht mit 7 Tages-Lehrgang, und weiss wie gefährlich alte Sachen sein können, aber gleich bei 7,62 x 51 mit Leuchtspur den Räumdienst zu holen?..never .Bei ...so ziemlich allen Arten von Munition,..die nie abgeschossen wird, besteht keine Gefahr des explodierens......anders sieht es bei Granaten etc. aus, oder Bomben, deren Zünder evtl. korrodiert ist.
 

Kronkorkenpirat

Alm-Öhi
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bin ich froh das ich nur ganz selten munition finde - und wenn, dann nur irgendein kleines kaliber ohne leuchtspur oder ähnliches.

die knack ich mir selber auf, pulver ausgestreut, und mit dem 10 kg jakob auf den boden mal raufgeklopft - und gut ist es.

natürlich würde ich grössere gefährliche munition auch melden - aber wie gesagt, nach sowas grab ich eigentlich nicht und an den orten wo gebombt wurde gehe ich nicht
 
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Orkelite

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bin ich froh das ich nur ganz selten munition finde - und wenn, dann nur irgendein kleines kaliber ohne leuchtspur oder ähnliches.

die knack ich mir selber auf, pulver ausgestreut, und mit dem 10 kg jakob auf den boden mal raufgeklopft - und gut ist es.

natürlich würde ich grössere gefährliche munition auch melden - aber wie gesagt, nach sowas grab ich eigentlich nicht und an den orten wo gebombt wurde gehe ich nicht
im Grunde hast du recht. Aber auch ich suche nicht nach solchen Funden. Leider lässt sich das oft nicht vermeiden. Die Mun liegt oft an den unmöglichsten Stellen, da wo man nie damit rechnet. Selbst eine Handgrante haben wir schon am Wegesrand gefunden. Also immer mit allem rechnen. Einzig auf dem Feld haben wir noch keine Munition gefunden, sorry doch Projektile und einzelne Hülsen Cal. 50 von einem Luftkampf. Aber nichts größeres. Aber selbst an einem Badestrand bei Niedrigwasser habe ich scharfe K98 Patronen gefunden. Und als mich einer blöde anlabberte, "haste wieder 2 EURO gefunden", habe ich zu ihm gesagt "halte mal die Hand auf" und als ich ihm verdeckt die Patronen in seine Hand legte hat der wirklich blöd aus der Wäsche geschaut.
 

Kronkorkenpirat

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klar liegt das zeug an den unmöglichsten stellen - man weiss ja nie ob irgendwo angeschüttet wurde und vielleicht kam die erde dann grad aus einem kampfverseuchten gebiet.

ich hab ein buch mit detaillierten beschreibungen über den luftkampf von kärnten - das hab ich von quenstedto (danke nochmals) bekommen.
da hab ich oft rein geschaut wo es früher arg geknallt hat - diese gebiete meide ich ;-)

mit leuten hatte ich diesbezüglich nie probleme - auch wenn ich mal eine scharfe patrone finde.
ich kenn ja auch einen wald hier in der nähe, da haben wir (ein paar freunde und ich) binnen ein paar minuten weit über 50 scharfe gewehrmunition ausgegraben - dort liegt noch massenweise, aber ich hab dafür eben keinen bock.
war nix grobes - ein paar haben wir einem ausbildner für munitionsentschärfung gegeben, den rest hab ich zerbrochen.

ich hasse dieses teufelszeug, aber es gehört leider zu unserer geschichte in europa
 

Pelle

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Moin Moin

wie bekomme ich den Kopf denn ab mit der Zange ist da ein Entladehammer nicht besser geeignet :thumbsdown: da es sich ja um alte Mun handelt.
Da ich nicht bei der NVA o. BW war habe ich da nu überhaupt keine Ahnung. Habe im www. schon versucht was gescheites zu finden aber so richtig nichts gefunden. Wenn du da was hättest wäre ich dir dankbar dafür.

LG Frank
Hallo Haberstrolch.

Der Gesundheit wegen und wer weiß wer alles mitliest würde ich dich bitten deinen Thread zu ändern und Goody bei Fragen direkt per PN anzusprechen. Ich kenne Goody und weiß, dass er der Richtige Ansprechpartner ist dafür.
Gruß Pelle
 

dudi

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Letzter Beitrag von mir zu dem Thema..

 

Vercingetorix

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Seine Kinder alleine losziehen lassen, ist auch keine gute Idee :think:
 
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